Abbildung 1: Bruststern des Schwarzen Adlerordens;
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Zwischen aufgeklärtem Absolutismus und Diktatur.


Abbildung 2: Detailansicht des Lagertors mit der Inschrift „Jedem das Seine“;Sammlung Gedenkstätte Buchenwald, http://www.buchenwald.de/index.php?p=165 .

 

Preußentum und Byzantinismus

Eine Rezeption der byzantinischen „Staatsideologie“
im Hause Hohenzollern unter Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm II.

von Mag. Matthias Spindler
(Universität Wien)

Konstantinopel, Byzanz, Byzantium oder das Neue Rom übten eine sehr starke Faszination auf den lateinischen Westen aus. In diesem Artikel soll der Einfluss Byzanz auf die preußischen Herrscher Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm II. verdeutlicht werden und wie diese die byzantinische Staatsauffassung auf den preußischen Staat übertrugen.

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Die preußische Verfassung während der historischen Brüche in den Jahren 1871, 1918/1919/1920, 1932 und 1933/1934
und das Verhältnis Preußens zum Deutschen Reich während dieser Brüche

von Mag. Matthias Spindler
(Universität Wien)

Wir betrachten in dieser Arbeit die preußische Staats-/Landesverfassung und die Beziehung zum übergeordneten Nationalstaat, dem deutschen Reich zwischen den Jahren 1871 und 1934 anhand historischer Brüche. Zuerst wenden wir uns der preußischen Verfassung im Jahr der Reichsgründung 1871 zu. Danach analysieren wir das hegemoniale Verhältnis Preußens im föderalen/bundesstaatlichen Reich. Nach der deutschen Revolution vom 8. November 1918 richtet sich unser Blick auf den demokratischen Reformprozess und die Gleichstellung Preußens mit den anderen Bundesstaaten im Deutschen Reich/der Weimarer Republik. Als einschneidenden Bruch gilt hier der Preußenschlag 1932, währenddessen die Reichsregierung die preußische Landesregierung entmachtete und Reichskommissare als Regierung Preußens einsetzte. Als letzten historischen Bruch befassen wir uns mit der preußischen Verfassungsgeschichte in den Jahren 1933/1934.

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